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Wie kann ich verhindern, dass mir der Strom gesperrt wird?

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Ohne Strom geht heute eigentlich nichts mehr und daher kommt es für die meisten Haushalte einer Katastrophe gleich, wenn eine Stromsperrung droht. Hier wollen wir erklären, wie Sie am besten vorgehen, wenn Ihr Stromversorger droht, Ihnen den Strom abzustellen, weil Sie Ihre Rechnungen nicht gezahlt haben.

Die Voraussetzungen für eine Stromsperre

Am Anfang stellt sich die Frage, wann der Stromanbieter überhaupt berechtigt ist, den Strom wegen Zahlungsverzug abzustellen. Die Voraussetzungen sind in §19 der StromGVV geregelt:

  • Der Zahlungsrückstand muss mindestens 100 Euro betragen (zu strittigen Forderungen unten mehr)
  • Der Stromversorger muss die Sperre vier Wochen vorher angedroht haben
  • Das konkrete Datum muss dann nochmals drei Tage vorher benannt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis – diese Voraussetzungen gelten nicht, wenn Sie Dauerkandidat für Sperrankündigungen sind. Daher ist es wichtig, dass Sie sich an unsere Tipps und Hinweise in diesem Artikel halten. Weiterlesen

Jetzt schon an den Stromanbieterwechsel denken

Diese Pressemitteilung wurde uns von der ENSTROGA AG zur Verfügung gestellt:

Berlin, 27. August 2013 – Es dauert nicht mehr lange bis zum Herbst. Und im Herbst ist Wechselsaison für alle Stromkunden – denn dann wechseln die meisten Verbraucher Ihren Stromanbieter. Martin Münzel von der Berliner ENSTROGA AG gibt Tipps, worauf man bei der Anbieterauswahl besonders achten sollte.

Zunächst, so Münzel, solle man prüfen, bis zu welchem Datum man an seinen alten Anbieter gebunden sei, da man frühstens zu diesem Datum wechseln könne. Nicht selten gäbe es in diesem Zusammenhang Kündigungsfristen, die zu beachten seien. „Ein Blick in Ihren bestehenden Stromvertrag gibt Ihnen hier entsprechende Klarheit. Sollte es Fragen dazu geben, so rufen Sie bei der Hotline Ihres Versorgers an.“ Als nächstes solle man dann nach einem Versorger suchen, der zu einem passt. Zu diesem Zweck böten sich die Preisvergleichportale an. Hier solle man aber nicht blind den günstigsten Anbieter wählen, sondern genauer hinsehen. Denn oft kämen die günstigen Preise nur durch Bonuszahlungen zustande, die meist an sehr enge Bedingungen geknüpft seien. „Aus Gründen der Preistansparenz haben wir uns daher dazu entschlossen, keine Bonustarife anzubieten,“ stellt Münzel klar – „auch wenn wir dafür nicht immer ganz oben in jeder Preisvergleichsliste stehen.“

Vorsicht sei auch bei Pakettarifen geboten. Hier nimmt man ein festes kWh pro Jahr ab. Nicht verbrauchter Strom wird aber in der Regel nicht erstattet, der Mehrverbrauch sei entsprechend teuer. „Wenn Sie nicht ganz genau absehen können, wieviel Sie verbrauchen, entscheiden Sie sich besser für einen normalen Tarif.“ meint der Energiexperte dazu.

Schließlich warnt er vor Tarifen, bei denen man langfristig Vorauskasse leisten muss, denn komme es zu Problemen, laufe man womöglich seinem zuviel gezahlten Geld hinterher. Und auch auf die Mindestvertragslaufzeit, Kündigungsfristen und eventuelle Preisgarantien solle man achten. „Besonders wichtig finde ich es aber, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und die Verbraucher-Bewertungen und Erfahrungen über Ihren Favoriten durchzulesen.“ rät der ENSTROGA Pressesprecher weiter. „Dann kommt es beim Stromanbieterwechsel zu keinen bösen Überraschungen. Aber wenn Sie direkt zur ENSTROGA wechseln, gibt es die ganz sicher nicht.“ fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Welche Probleme kann es beim Stromanbieterwechsel geben?

Viele Verbraucher scheuen den Stromanbieterwechsel, da sie Angst haben, dass dabei etwas schief gehen könnte.

Keine Angst – der Strom fließt weiter!

Die größte Angst dabei ist, dass man während des Wechselprozesses auf einmal ohne Stromversorgung dasteht. Doch keine Sorge – das ist ausgeschlossen. Für die Stromlieferung ist der Netzbetreiber zuständig. Solange der Zähler nicht von diesem gesperrt wird, weil die Rechnungen dauerhaft nicht gezahlt wurden, fließt der Strom weiter. Sollte etwas beim Anbieterwechsel schief gehen, springt hinsichtlich der Abrechnung der für Sie zuständige Grundversorger ein. Der ist zwar vielleicht etwas teurer, aber dass Sie Strom haben ist sichergestellt!

Was den Wechsel des Stromanbieters verzögern kann

Trotzdem kann es zu Verzögerungen beim Anbieterwechsel kommen.

Etwas seltener ist der Fall, dass es in Ihrem Versorgungsgebiet mehrere Netzbetreiber gibt und der neue Versorger Sie beim falschen Netzanbieter angemeldet hat. Bei diesem sind Sie dann unbekannt und Ihr Stromanbieter muss den Wechselprozess bei Ihrem eigentlichen Versorgungsnetzbetreiber anmelden muss.

Aber auch aus anderen Gründen kann sich der Wechsel verzögern. Zum Beispiel, wenn Sie eine falsche Zählernummer angegeben haben oder wenn Sie beim Anmeldeprozess einen Dreher z.B. bei der Hausnummer gemacht haben. Oder es kommt vor, dass Sie ursprünglich als unverheiratetes Paar in eine Wohnung eingezogen sind, der Zähler auf einen Partner angemeldet wurde diese nach einer Hochzeit dann den Namen ändert, dies aber dem Stromversorger nicht mitgeteilt wird. Leitet man dann den Wechselprozess dann mit dem neuen richtigen Namen ein, wird es wahrscheinlich zu Verzögerungen kommen. Sie sollten daher darauf achten, dass Ihr Versorgungsnetzbetreiber und Ihr bestehender Stromanbieter immer Ihre aktuellen Adressdaten vorliegen haben.