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STROGON – Strom aus Bonn

Mit der STROGON ist ein neuer Stromanbieter online gegangen. Das Bonner unternehmen startet in den Netzgebieten von Tennet und TransnetBW. Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und 50 Hertz sollen bald dazukommen, so dass STROGON Strom bald bundesweit verfügbar ist.

Zum Start setzt der Newcomer auf drei Tarife:

  • Flexibel, mit einer Laufzeit von je nur einem Monat und trotzdem 12-monatiger Preisgarantie
  • Fest, ein klassischer Jahresvertrag
  • Praxis, der Tarif für Freiberufler und kleineres Gewerbe

Weitere attraktive Angebote sollen bald folgen – wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Hier können Sie auch Ihre Erfahrungen mit STROGON posten.

Hinweis: Der Inhaber dieses Stromblog ist für die STROGON tätig.

Neuer Stromanbieter online – Fuxx Sparenergie

Bei unserer Suche nach neuen Stromanbietern sind wir auf ein neues Unternehmen gestossen – Fuxx Sparenergie aus Hamburg:

Der Anbieter, der offiziell als „Fuxx-Die Sparenergie GmbH“ firmiert, scheint gerade erst gestartet zu sein, bietet aber interessante Tarifmodelle an.

Aus unserer Sicht interessant ist Schlau-Fuxx, bei dem man zwar 24 Monate gebunden ist, aber für den Zeitraum eine Preisgarantie erhält. Für Neukunden gibt es 15% Bonus auf die ersten 12 Monate.

Sehr sicher und verbraucherfreundlich ist Fair-Fuxx. Hier hat man eine 12 Monatige Preisgarantie, kann aber trotzdem monatlich kündigen. Bonus gibt es bei diesem Tarif keinen.

Grund-Fuxx bietet ebenfalls keinen Neukundenbonus, aber eine 12 monatige Preisgarantie bei 12 Monaten Laufzeit.

Ein Bonustarif ist wiederum er Spar-Fuxx, bei dem es eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten gibt, eine ebenso lange Preisgarantie und einen 15% Neukundenbonus.

Wir sind gespannt, wie sich dieser neue Wettbewerber im Strommarkt positionieren kann.

Sie haben schon Erfahrungen mit Fuxx-Sparenergie? Dann lassen Sie uns diese wissen und hinterlassen Sie hier Ihren Erfahrungsbericht zu Fuxx!

Österreichische Energiekunden könnten mehrere hundert Euro sparen, indem sie ihren Gas- oder Stromanbieter wechseln

Vor über zehn Jahren wurde der Energiemarkt in Österreich liberalisiert. Seither können Energiekunden selbst entscheiden, von wem sie Strom oder Gas beziehen möchten.  Trotzdem bleiben mehr als 98% der österreichischen Haushalte bei ihrem bisherigen Anbieter und bezahlen daher zu viel für Energie.

Geringe Wechselraten, hohe Ausgaben

Im Jahr 2012 wechselten 1,7% der österreichischen Gaskunden ihren Anbieter, das ist der höchste Wert seit der Energiemarkt-Liberalisierung. Im selben Jahr war die Wechselrate der Stromkunden mit 1,1% so niedrig wie nie zuvor. Zum Vergleich: 2011 wechselten in Deutschland 9,45% aller Gaskunden und rund 8% der Stromkunden ihren Versorger.

Da nur wenige Österreicher ihren Gas- bzw. Stromanbieter wechseln, steigen die durchschnittlichen Energieausgaben. Zwischen 2009 und 2012 haben die österreichischen Haushaltskosten für Energie um 46% zugenommen.

E-Control kritisiert geringe Wechselbereitschaft

Liberalisiert wurde der österreichische Strommarkt 2001, im Jahr 2002 folgte auch der Gasmarkt. Die E-Control, Österreichs Regulierungsbehörde für den Energiemarkt, kritisiert, dass immer noch so wenige ihren Gas- oder Stromanbieter wechseln. Sie hat die Aufgabe, den Energiemarkt zu regeln und für einen funktionierenden Wettbewerb zu sorgen. Außerdem bietet die 2001 gegründete Behörde einen objektiven Lieferantenvergleich, der die mögliche Ersparnis im Vergleich zum Regionalversorger anzeigt. Haushalte, die ihren Gas- bzw. Stromanbieter wechseln, können jährlich bis zu mehreren hundert Euro sparen.

Der österreichische Weg zur Energiewende

Im Rahmen einer 2010 präsentierten Energiestrategie setzt Österreich zunehmend auf regenerierbare Energieträger. Nach EU-Vorgaben soll die Alpenrepublik bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energie am österreichischen Energieverbrauch auf 34% anheben. Seit 2010 liegt dieser Anteil bereits über 30%. Haushalte, die zu einem “sauberen” Stromanbieter wechseln, tragen zum Ausbau erneuerbarer Energie bei. Der Großteil des in Österreich produzierten Stroms stammt aus erneuerbaren Energieträgern, damit liegt der Staat im europäischen Spitzenfeld. Die E-Control ist zuversichtlich, dass durch einen vereinfachten Anbieterwechsel auch die Umsteigebereitschaft der Österreicher steigen wird.