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berlinStrom nun auch von Hellersdorfer Dächern

Die Berliner Stadtwerke sind sehr aktiv darin, Solaranlage zu installieren. Über die neueste informieren sie in dieser Pressemitteilung.

Stadtwerke nehmen neue Anlage bei der STADT UND LAND in Betrieb

Eine weitere Photovoltaikanlage der Berliner Stadtwerke GmbH ist auf einem Dach der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH im Hellersdorfer Rathausviertel fertiggestellt worden. Aktuell sind auf Dächern an der Döbelner, Geithainer, Leisniger, Mittweidaer, Riesaer und Waldheimer Straße sowie am Roßweiner Ring 2.650 m² Solarzellen mit einer Leistung von 330 kWp installiert worden. Das entspricht der Größe von zehn Tennisplätzen, ermöglicht die Versorgung von 560 Haushalten und ist erst der Anfang, denn die Anlage wird im zweiten Halbjahr auf benachbarten Häusern auf eine Gesamtfläche von 4.500 m² mit 561 kWp Leistung vergrößert. Fast 1.000 Wohnungen bzw. mehr als 2.000 Mieterinnen und Mieter können so berlinStrom von den Dächern des Rathausviertels beziehen.

Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen: „Die neue Anlage ist ein weiteres Beispiel für den Auf- und Ausbau der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien im Land Berlin. Das Projekt belegt, dass sich kommunale Unternehmen im Interesse von Mieterinnen und Verbrauchern für eine günstige, ökologische und nachhaltige Stromversorgung einsetzen. Die Stadtwerke haben nun operativ Fahrt aufgenommen und leisten Beiträge zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaziele, zu denen sich das Land Berlin bis 2050 verpflichtet hat. Es kommt darauf an, dass sich die Berlinerinnen und Berliner für diese auf sie zugeschnittenen Projekte interessieren.“

„Mit dieser Kooperation zweier Landesunternehmen schaffen wir einen echten Mehrwert für Berlin und den Klimaschutz“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe, „denn wir sorgen gemeinsam für den Bau neuer Erzeugungskapazitäten vor Ort und entlasten damit die Übertragungsnetze“.
„Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen mit Mieterstrom-Modellen gesammelt“, sagt STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter. „Über den Ausbau mit den Berliner Stadtwerken freuen wir uns nicht zuletzt auch, weil damit in Hellersdorf jetzt insgesamt rund 4.000 STADT UND LAND-Haushalte, das entspricht ungefähr 10.000 Bewohnern, umweltfreundlichen Strom vom Dach nutzen können. Und überdies haben wir damit eine der größten Photovoltaik-Dachanlagen deutschlandweit.“

Eigene Kapazitäten bereits für mehr als 10.000 Haushalte

„Wir werben vor allem bei den Mietern der Häuser, auf denen wir Solaranlagen bauen, und in deren Nachbarschaft um Kunden“, betont Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH. „Aber natürlich können auch alle anderen Berlinerinnen und Berliner durch Bezug von berlinStrom umweltfreundlich sparen.“ Die Stadtwerke verfügen durch eigene Solaranlagen und Windräder aktuell über Kapazitäten zur Versorgung von mehr als 10.000 Haushalten.

Im Oktober 2015 haben die Stadtwerke auf dem Dach eines GESOBAU-Mietshauses in Pankow eine 800 m²-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 kWp in Betrieb genommen und im Dezember eine Windparkbeteiligung im Umfang von 8,7 MW erworben.

Mit der GESOBAU und der STADT und LAND sind bereits je zwei Folgeprojekte in Wedding, Pankow, Lichtenrade und Baumschulenweg vereinbart. Im Ergebnis wollen die Berliner Stadtwerke 18.100 m² Kollektorfläche mit einer Gesamtleistung von 2.253 kWp auf den Dächern beider Gesellschaften errichten. Die drei landeseigenen Unternehmen gehen damit gemeinsame Schritte zur Erreichung der Berliner Klima-Ziele, denn der vereinbarte Anlagenpark erspart der Berliner Luft jährlich 1.088 Tonnen CO2.

WIRSOL: abcdruck aus Heidelberg setzt auf Solarstrom

Von Fall zu Fall veröffentlichen wir Pressemitteilungen, die wir interessant finden – diese hier z.B., da sie zeigt, wie ein mittelständisches Unternehmen etwas für seine Energiebilanz tun kann.

Projektierer und Druckerei realisieren Photovoltaikanlage für eine optimale Umweltbilanz

Waghäusel/Heidelberg. Die Auswirkungen des Klimawandels sind allgegenwärtig. Doch jeder kann etwas für den Klimaschutz tun. Bestes Beispiel: Winfried Rothermel von abcdruck in Heidelberg. Für seine Traditionsdruckerei aus Heidelberg setzt der Eigentümer und Geschäftsführer auf Solarstrom und leistet damit einen Beitrag zur klimaschonenden Energiegewinnung. Er hat das Dach seiner Druckerei gemeinsam mit Projektierer und Energiedienstleister WIRSOL aus dem baden-württembergischen Waghäusel fit für die Energiewende gemacht. Mit der Herstellung von CO2-freiem Strom auf seinem Firmengebäude erspart er der Umwelt jährlich bis zu 12,48 Tonnen CO2.

Photovoltaikstrom findet immer mehr wirtschaftliche Anwendungsfelder. Das zeigt auch die Zusammenarbeit von abcdruck und WIRSOL. „Die Photovoltaik wächst in eine neue energiewirtschaftliche Rolle hinein“, erläutert Peter Vest, Geschäftsführer von WIRSOL, und fügt hinzu: „Es geht nicht mehr darum, den erzeugten Strom zu EEG-Konditionen einzuspeisen, sondern um eine sinnvolle Nutzung vor Ort. WIRSOL hat hier für jede Branche die passende Lösung.“ Besonders interessant sei die lokale Stromnutzung für Druckereien wie das Unternehmen von Winfried Rothermel. Durch ihren hohen Eigenverbrauchsanteil, konstanten Verbrauch und ihre Dächer eignen sich Druckereien hervorragend für den Einsatz von Photovoltaik. „Anders als bei Privathaushalten ist der Strombedarf einer Druckerei über den Tag hinweg weitgehend konstant. Zwar sind die Druckmaschinen über Nacht zumeist auch in Betrieb, aber am Tag trägt die Photovoltaikanlage zur Optimierung der Sonnenstromquote bei“, sagt Peter Vest.

Auf dem Weg zur grünen Druckerei

„Für unsere Druckerei beziehen wir bereits seit dem Jahr 2012 zu 100% Ökostrom. Es ist wichtig regenerative Energien statt endliche zu nutzen, um unsere Umwelt zu schonen. Da wir eine große Fläche auf unserem Dach zur Verfügung haben, war es schnell klar, dass wir bald unsere eigene Anlage installieren wollen. Auf unserem Weg zu einer vollständig grünen Druckerei war es nur konsequent, auch unseren eigenen Solarstrom zu erzeugen“, erläutert Winfried Rothermel seine Entscheidung für die Installation einer Photovoltaikanlage. Auch privat produziert der Geschäftsmann bereits seinen eigenen Solarstrom mit einer WIRSOL Photovoltaikanlage. „Privat deckt die Photovoltaikanlage meinen kompletten Eigenverbrauch. Auf dem Druckereidach können wir zwar nicht unseren gesamten Bedarf decken und beziehen weiterhin den restlichen Ökostrom aus dem öffentlichen Netz, dennoch ist es ein weiterer Schritt in unserer nachhaltigen Unternehmensführung.“

Für die Zusammenarbeit mit WIRSOL habe er sich entschieden, da er kompetente sowie effektive Unterstützung wollte. „WIRSOL verfügt über jahrelange Kompetenzen und Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien und somit fiel die Entscheidung schnell auf dieses Unternehmen“, erklärt Winfried Rothermel.

Mit der binnen vier Tagen auf einer Fläche von rund 125 Quadratmetern errichteten Anlage, bestehend aus 76 Modulen und einem Wechselrichter, wird das abcdruck laut Prognose eine Leistung von bis zu 19.200 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Dieser selbst erzeugte Strom geht direkt an die Druckerei und soll auf diese Weise unter optimalen Bedingungen bis zu 99% des Eigenverbrauchs decken.Doch trotz der optimalen Eignung von Druckereien für den Einsatz von Photovoltaik, galt es bei der Planung der WIRSOL Anlage einiges zu beachten. „Insbesondere die Brandschutzauflagen sind für Druckereien sehr hoch. Umso wichtiger war die Wahl der richtigen Komponenten“, erklärt Peter Vest.

Förderprogramm für Solarstromspeicher startet im Mai

Die Finanzierung des Förderprogramms für Solarstromspeicher ist gesichert und startet nun doch zum 1. Mai, wie das Bundesumweltministerium (BMU) bestätigt. Die Förderung für Solarstromspeicher beträgt bis zu 660 Euro pro Kilowatt (KW) Solarstromleistung. Laut Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW) werden für das Jahr 2013 insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben.

Die genaue Förderungshöhe hängt von den Kosten des Speichersystems und der Größe der Photovoltaikanlage ab. Gefördert werden neu errichtete Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeicher. Die Förderung greift ebenso für nachträglich installierte Solarstromspeicher für Photovoltaikanlagen, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurden. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlage, die mit dem Solarstromspeicher verbunden ist, darf jedoch 30 Kilowatt nicht überschreiten. Der Förderbeginn hatte sich seit Anfang des Jahres immer weiter verschoben. Grund waren die fehlenden Gelder im Energie- und Klimafond (EKF), aus dessen Mitteln das Programm finanziert werden sollte. Der Fond speist sich aus den Einnahmen des Emissionshandels, der einem massiven Preisverfall unterliegt. Die Finanzierung des Förderprogramms wurde nun über die KfW-Bankengruppe gesichert.

„Wir begrüßen den Start des Förderprogramms – damit machen wir einen wesentlichen Schritt in Richtung dezentrale Energieversorgung. Insbesondere die Speicherung und Nutzung von selbstproduzierten Solarstrom in Wohnhäusern treibt die Energiewende voran.“, so Solarexperte Peter Knuth von Enerix. Enerix hat sich bereits in den vergangenen Monaten sehr intensiv mit dem Thema Solarstromspeicher beschäftigt und auch erste Solarstromspeicher installiert.

Weitere Informationen zum Thema Solarstromspeicher unter:

enerix.de/solarstromspeicher-foerderung/