Schlagworte: flexstrom

Mehr Sicherheit beim Stromanbieterwechsel

Folgende Pressemitteilung übersandte uns die almado AG, die u.a. mit der Marke almado-ENERGY im Markt aktiv ist.

Köln, 25.10.2013 – Jetzt im Herbst ist die Zeit, in der die meisten Stromkunden vor dem verbrauchsintensiven Winter ihren Stromanbieter wechseln. Doch 34% der Haushalte wollen grundsätzlich nicht wechseln – da Sie nach spektakulären Insolvenzen z.B. von Flexstrom und TelDaFax den günstigeren Anbietern generell nicht trauen und dann lieber Geld an die Stadtwerke verschenken. Prof. Michael Olbrich vom Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) an der Universität des Saarlandes hat jetzt deutsche Energieanbieter auf deren wirtschaftliche Nachhaltigkeit hin untersucht. Antoine Beinhoff, Vorstand des Kölner Energieversorgers almado-ENERGY, erläutert in diesem Zusammenhang, worauf es bei einem Stromanbieterwechsel ankommt.

Die Meteorologen gehen davon aus, dass Deutschland ein harter Winter bevorsteht, was für die Verbraucher mehr Stromverbrauch und damit mehr Kosten bedeutet. „Naturgemäß haben wir daher jetzt die meisten Wechsler in unsere günstigen Stromtarife.“ erklärt almado-ENERGY Vorstand Antoine Beinhoff: „So sparen die Kunden dann besonders viel in der kalten Jahreszeit. Doch viele Verbraucher verschenken Geld, da sie einen Stromanbieterwechsel erst gar nicht in Betracht ziehen.“ Beinhoff vermutet hier als einen der wichtigsten Gründe die negativen Wellen, die die Großinsolvenzen von TelDaFax und Flexstrom geschlagen haben.

Prof. Michael Olbrich vom Institut für Wirtschaftsprüfung an der Universität des Saarlandes geht in seiner Studie „Energieanbieter und Nachhaltigkeit“ davon aus, dass rund 34% der Stromkunden einen Stromanbieterwechsel grundsätzlich ablehnen. Olbricht vergleicht in dieser Studie wichtige Kennzahlen von 15 wichtigen Stromanbietern. Neben den „großen Fünf“ des Strommarktes (E.ON, RWE, Vattenfall, EnBW, EWE) wurden 10 besonderes wichtige  alternative Stromfirmen verglichen, darunter auch almado. Mit einer Eigenkapitalquote von 65,4% (Bilanzjahr 2011) steht die Kölner gar an der Spitze – vor Naturstrom (51,53%), Greenpeace Energy (40,83%) und deutlich vor EnBW (17,12%). Auch bei der Liquidität 1. Grades belegt almado mit 12,27% vor Branchengrößen wie E.ON (10,76%) oder RWE (7,77%) einen guten Platz. „Mit einem Wechsel zu almado sind Sie auf der sicheren Seite.“ freut sich Beinhoff.

Die wenigsten potentiellen Wechsler werden ihrem künftigen Stromanbieter so genau in die Bücher schauen können und wollen wie die Saarbrücker Wissenschaftler es getan haben. Beinhoff hat einen einfacheren Rat parat, er empfiehlt einen Blick auf die Tarifstruktur des favorisierten Stromunternehmens: „Die Erfahrungen mit TelDaFax und Flexstrom haben gezeigt, dass gerade vor Vorauskassetarifen abzuraten ist. Bei diesen muss man nicht selten seinen Stromverbrauch schon für ein Jahr im Voraus bezahlen. Anscheinend haben einige Unternehmen diese schnell eingenommenen Gelder dann aber eher in die Neukundengewinnung als in den Stromeinkauf gesteckt. Ein Schneeballsystem, dessen Folgen bekannt sind.“

Beinhoff betont, dass sein Unternehmen solche fragwürdigen Vorauskassetarife gar nicht erst anbietet. „Bei uns wird der Abschlag wie gewohnt monatlich bezahlt.“ Die günstigen Preise werden in erster Linie durch den Verzicht auf teuere Marketingmaßnahmen erreicht: „Wir überzeugen durch faire Preise, die sich unsere Kunden leisten können – nicht durch teure Werbespots.“ erläutert Beinhoff. Die Kundenbetreuung erfolgt bevorzugt online, was nicht nur günstiger sondern auch schneller ist.

So ist sich Beinhoff sicher, dass kein Kunde Angst vor dem Stromsparen haben muss: „Gehen Sie einfach auf große Vergleichsportale im Internet und suchen Sie sich dort Ihren passenden Tarif. Wenn er günstig ist und Sie nicht in Vorleistung treten müssen, können Sie nichts falsch machen!“

Text: (c) Antoine Werner Beinheiff

Erste Flexstrom Kunden fallen in die Grundversorgung

Nach verschiedenen Berichten hat die 50Hertz Transmission GmbH die sog. Bilanzkreisverträge mit Flexstrom, Löwenzahn Energie und Optimal Grün mit sofortiger Wirkung gekündigt. Dies dürfte dazu führen, dass die ersten Flexstrom Kunden im Nord-Osten Deutschlands in die Grundversorgung bei ihrem örtlichen Grundversorger fallen.

Da Flexstrom und die ebenfalls von der Insolvenz betroffenen Tochterunternehmen damit auch keinen Strom mehr liefern, steht den betroffenen Kunden der Anbieterwechsel zu einem anderen Stromanbieter offen.

Wenn Sie vermuten, dass Sie zu den betroffenen Flexstrom-Kunden gehören, können Sie bei ihrem örtlichen Netzbetreiber nachfragen.

Übrigens, hier können Sie Erfahrungen mit der Flexstrom Insolvenz berichten.

Schlichtungsstelle Energie stellt Flexstrom, Löwenzahn und Optimal Grün Verfahren ruhend

Wie die Schlichtungsstelle Energie auf ihrer Internetseite mitteilt, wurden wegen des Insolvenzantrags von Flexstrom und deren Tochtergesellschaften Löwenzahn Energie und Optimal Grün alle laufenden Schlichtungsverfahren bezüglich dieser Unternehmen ruhend gestellt.

Dieser Schritt ist insoweit logisch, als dass nicht abzusehen ist, wie sich die Situation bei den betroffenen Unternehmen entwickelt – die Schlichtersprüche würden wahrscheinlich ins Leere laufen.

Die Schlichtungsstelle macht zudem ausdrücklich darauf aufmerksam, dass sie Fragen rund um die Insolvenz der drei Discountstromversorger nicht beantworten darf, kann und wird.