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Lohnen sich Sachzugaben bei Stromverträgen?

Beliebt: iPad als Zugabe zum Stromvertrag

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Immer wieder gibt es Angebote, Stromverträge oder Gasverträge abzuschließen, bei denen man eine hochwertige Zugabe erhält. Besonders beliebt sind z.B. iPads.

Aktuell sehen wir das auch bei WEB.DE Strom. Hier gibt es im Tarif WEB.DE Strom Kombi ein Apple iPad Air 2 mit 16 GB dazu.

Vergleichsrechnung – lohnt sich das iPad zum Stromvertrag?

Wir haben einmal für Berlin (Postleitzahl 10115) und einen Verbrauch von 4.800 Kwh/Jahr gerechnet, ob sich das lohnt.

Bei WEB.DE zahlt man für die Vertragslaufzeit von 24 Monaten einen monatlichen Grundpreis von 23,60 Euro und einen Verbrauchspreis von 0,2422 Euro je Kwh (24,22 Cent). Auf die beiden Jahre gerechnet sind das 2.891,52 Euro, die man insgesamt bezahlt.

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Behandelt extraenergie seine „Portalkunden“ anders?

Auf einen auffälligen Umstand hat uns ein Leser aufmerksam gemacht. Er vermutet, dass der Stromanbieter extraenergie unterschiedliche Kundengruppen verschieden behandelt.

Konkret geht es im die Auszahlung des Sofortbonus. Einschlägige Verbraucherschutzportale wie die reclabox seien voll von Beschwerden, dass der von Extra versprochene Sofortbonus nicht ausgezahlt werde. So schreibt eine Kundin:

Der zugesagte Sofortbonus von 200€ sollte nach maximal 60 Tagen ab Lieferungsbeginn meinem Konto gutgeschrieben worden sein. Leider habe ich immer noch kein Geld von ExtraEnergie auf mein Konto erhalten, obwohl die 60 Tage schon um sind. Emails und Anrufe bei ExtraEnergie haben noch keine Wirkung gezeigt.

Auch die Beschwerde bei dem Verbraucherportal soll noch keine Wirkung gezeigt haben, wie sie weiter schreibt.

Nun sollte man meinen, dass sich dies auch in den Bewertungen der Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox niederschlagen müsste – das ist nicht der Fall. Bei Verivox, Check 24 und TopTarif sind hinsichtlich der Bonusauszahlung durch ExtraEnergie faktisch keine Beschwerden feststellbar; die Erfahrungsberichte sind ganz überwiegend positiv.

Unser Tippgeber vermutet nun, dass der Energieversorger Kunden, die über die Portale vermittelt wurden – in der Branche auch Portalkunden genannt – besser behandle als die, die über die Website direkt abgeschlossen habe. Die Kunden von den Verbraucherportalen erhielten ihren Bonus sofort, die anderen müssten warten.

Daher fragen wir unsere Besucher – welche Erfahrungen haben Sie mit der Bonusauszahlung bei ExtraEnergie gemacht? Schreiben Sie uns! Gerne hier als Kommentar oder auch als vertrauliche Nachricht.

Wichtig! Geben Sie an, wie Sie zu ExtraEnergie gewechselt haben und ob Sie Ihren Sofortbonus oder ggf. Neukundenbonus erhalten oder eben nicht bekommen haben.

Wir bleiben an dem Thema dran!

Heizölpreise auf Rekordtief, Gaspreise sinken nicht für alle, Strom wird teurer

Auch Check24 hat die Energiepreise 2016 genauer unter die Lupe genommen und eine kurze Studie dazu erstellt. Die wichtigsten Ergebnisse sind in dieser Pressemitteilung zusammengefasst.

München, Februar 2016 – Die Kosten für Heizöl sind binnen eines Jahres um 26 Prozent gesunken, allein seit Jahresbeginn um rund acht Prozent. Gründe für den Preisverfall sind das weltweite Überangebot und die sinkende Nachfrage.

Gaskunden profitieren 2016 nur zum Teil von gesunkenen Großhandelspreisen: Bisher hat nur rund ein Drittel der Grundversorger die Gaspreise im Schnitt um 4,5 Prozent gesenkt oder Senkungen angekündigt.
Für rund zehn Millionen deutsche Haushalte ziehen die Strompreise in der Grundversorgung 2016 an – vor allem aufgrund gestiegener Netzentgelte. Für einen Vier-Personen-Haushalt (5.000 kWh) bedeutet das Mehrkosten von durchschnittlich 41 Euro im Jahr.**

Preis für Heizöl sinkt seit Januar 2015 um 26 Prozent

Innerhalb eines Jahres ist der Preis für Heizöl um 26 Prozent gesunken. Verbraucher zahlten im Januar 2016 für 2.000 Liter Heizöl durchschnittlich rund 830 Euro – 288 Euro weniger als im Januar 2015 (1.118 Euro).
„Verbraucher können sich weiterhin über niedrige Heizölpreise freuen. Trotz Preisschwankungen in den vergangenen Tagen sind die Preise auf einem sehr niedrigen Niveau und allein seit Jahresbeginn um rund acht Prozent gefallen“, sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie beim Vergleichsportal CHECK24.de

Gründe für das niedrige Ölpreisniveau sind das weltweite Überangebot durch die hohe Ölproduktion, z. B. aufgrund der US-Schieferöl-Förderung, die ungedrosselte Förderung von Rohöl in den OPECStaaten sowie die mögliche Wiederaufnahme der Ölförderungen im Iran. Hinzu kommt eine abgeschwächte Nachfrage auf dem Markt, z. B. durch den sinkenden Bedarf in China.

Großhandelspreise fallen – rund ein Drittel der Gasgrundversorger gibt Senkungen an Kunden weiter

196 von über 700 Gasgrundversorgern haben 2016 ihre Preise bereits gesenkt, 19 weitere kündigen Preissenkungen ab März oder April an. Insgesamt betragen diese im Schnitt 4,5 Prozent bzw. rund 67 Euro bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr (Vier-Personen-Haushalt). Davon profitieren rund fünf Millionen deutsche Haushalte.

„Die sinkenden Großhandelspreise werden nicht von allen Gasversorgern und nicht in vollem Umfang an den Kunden weitergegeben“, sagt Dr. Oliver Bohr. „Das maximale Sparpotenzial von durchschnittlich 400 Euro pro Jahr schöpfen Verbraucher nur durch einen Wechsel ihres Gasanbieters aus.“

Während die Gaspreise in der Grundversorgung seit 2010 um rund zwölf Prozent gestiegen sind, verbilligten sich die Alternativtarife im gleichen Zeitraum um rund 13 Prozent. Die Preisdifferenz zwischen Alternativtarifen und der Grundversorgung liegt im Januar 2016 bei durchschnittlich 53 Prozent bzw. 510 Euro für eine vierköpfige Familie (20.000 kWh p. a.).

Strom wird 2016 für rund zehn Millionen deutsche Haushalte teurer

187 der knapp 900 Stromgrundversorger erhöhen 2016 ihre Preise – 169 Versorger haben die Preise bereits korrigiert, 18 weitere haben Preiserhöhungen ab März bzw. April angekündigt. Für rund zehn Millionen deutsche Haushalte steigen die Preise im Schnitt um 2,8 Prozent bzw. rund 41 Euro (VierPersonen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh).

„Trotz gesunkener Börsenpreise erhöhen viele Versorger im Zuge gestiegener Netzentgelte und staatlicher Umlagen die Strompreise in der Grundversorgung“, sagt Dr. Oliver Bohr. „Ein Sparpotenzial von durchschnittlich 256 Euro haben Verbraucher trotzdem – durch einen Wechsel ihres Stromanbieters.“

Zwischen Juli 2007 und Januar 2016 verteuerten sich die Preise in der Stromgrundversorgung durchschnittlich um rund 47 Prozent. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das Mehrkosten von 476 Euro. Im gleichen Zeitraum sind die Preise der Alternativtarife im Schnitt nur um 24 Prozent bzw. 227 Euro gestiegen. Die Preisdifferenz zwischen Alternativtarifen und der Stromgrundversorgung liegt im Januar 2016 bei 28 Prozent bzw. 323 Euro für einen Vier-Personen-Haushalt (5.000 kWh p. a.).