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Stromanbieterwechsel – eine Mischung aus Fakten und Bauchgefühl

Pressemitteilung der Polarstern Energie, die interessante Informationen rund um das Thema Stromanbieterwechsel liefert.

Steigende Bedeutung von Ökostrom und vertrauensvollen Informationen

München, 22.09.2016 – Eine derjenigen Entscheidungen, die Verbraucher selten treffen, ist der Wechsel ihres Energieversorgers. Obwohl sie seit rund 18 Jahren ihren Energieversorger frei wählen können, sind nach wie vor rund drei Viertel aller Haushalte beim Grundversorger. Die Bequemlichkeit siegt. Beim Grundversorger ist automatisch jeder, der selbst nicht aktiv einen anderen Energieversorger sucht.

Wechselt ein Haushalt seinen Versorger, dann wählt er meistens Ökostrom (rund 60 Prozent)*. Entsprechend groß ist die Auswahl. Ein Haushalt in Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder München hat heute im Schnitt die Wahl zwischen rund 260 Ökostromtarifen. Hier den Überblick zu bewahren, fällt schwer.

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Clever gewechselt und glücklich gespart

Ein Stromanbieterwechsel dauert normalerweise nur wenige Minuten und ist ganz einfach. In den allermeisten Fällen müssen Sie nicht einmal bei Ihrem alten Anbieter kündigen – das erledigt der neue Versorger für Sie. Zudem haben Sie keine Versorgungslücke während des Wechsels zu befürchten und wenn Sie aus der Grundversorgung heraus wechseln, dann ist dies zudem wirklich sehr lohnenswert für Ihr Portemonnaie.

Dennoch: Auch in diesem Jahr waren wieder wenige Verbraucher gewillt, den Stromanbieter zu wechseln. Laut einer Umfrage des Statistik-Instituts Statista beantworteten die Frage nach dem Stromanbieterwechsel 88,8 % aller Befragten mit „Nein“. Lediglich 9,9 % antworteten mit „Ja“ – 1,3 % machten keine Angabe. Aktuell fällt auf, dass viele Verbraucher sich immer noch schwer mit dem Wechsel tun und trotz Unzufriedenheit bei ihrem Anbieter bleiben.

Wenn ich wechsle – wohin wechsle ich?

Viele Verbraucher sind nicht von einem Wechsel überzeugt. Ist die Frage, ob sich der Wechsel lohnt, nur unzureichend beantwortet? Die großen Vergleichsportale bieten zwar ein recht üppiges Verzeichnis von Anbietern und Tarifen, aber dennoch wird kaum ersichtlich, wie seriös der Anbieter ist, wie er mit den Kunden umgeht oder für welche Kunden seine Tarifen zugeschnitten sind.

Die großangelegte Studie „Unternehmensprofile Stromanbieter“ von Research Tools zeigt, dass sich die vier großen Energieversorger EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall sehr ähnlich bezüglich ihrer Kundenstruktur positionieren. Für einen Großteil der Bevölkerung scheint dieses Angebot der vier „Großen“ der Branche attraktiv und passend. Dennoch haben die wechselbereiten Verbraucher die Chance, einen passgenaueren Tarif bei einem alternativen Anbieter zu finden.

Passgenaue Angebote

Laut der Umfrage „Marketing und IT 2015“ der Computer Sciences Corporation wünschen sich 43% der Bundesbürger individuellere Tarife von den Energieversorgern. Aber: Nicht einmal jeder Fünfte erhält nach eigenen Angaben passgenaue Angebote.

Auch liegt die Aufmerksamkeit hier viel zu sehr auf den Marktführern der Branche. Und zwar häufig zu Unrecht. In Sachen individuelle Tarife liegen auch kleinere Marken oft weit vorn – Erwähnung finden sie allerdings bei den Vergleichsportalen wenig, da sie dort oft nicht direkt abschließbar sind. Deaktiviert man diese Einstellungen, findet man auch Anbieter wie sicher12 Strom, Evo Klick Öko, Meisterstrom, Idealenergie, immergrün oder Care Ökostrom.

Übrigens: Noch smarter kauft man Strom, wenn man seinen Verbrauch sehr gut kennt: Dann können Pakettarife die richtige Wahl sein. Schwankt der Verbrauch aber sehr stark oder kann man ihn nicht genau absehen, sollte man zu Verbrauchstarifen greifen.

Jetzt schon an den Stromanbieterwechsel denken

Diese Pressemitteilung wurde uns von der ENSTROGA AG zur Verfügung gestellt:

Berlin, 27. August 2013 – Es dauert nicht mehr lange bis zum Herbst. Und im Herbst ist Wechselsaison für alle Stromkunden – denn dann wechseln die meisten Verbraucher Ihren Stromanbieter. Martin Münzel von der Berliner ENSTROGA AG gibt Tipps, worauf man bei der Anbieterauswahl besonders achten sollte.

Zunächst, so Münzel, solle man prüfen, bis zu welchem Datum man an seinen alten Anbieter gebunden sei, da man frühstens zu diesem Datum wechseln könne. Nicht selten gäbe es in diesem Zusammenhang Kündigungsfristen, die zu beachten seien. „Ein Blick in Ihren bestehenden Stromvertrag gibt Ihnen hier entsprechende Klarheit. Sollte es Fragen dazu geben, so rufen Sie bei der Hotline Ihres Versorgers an.“ Als nächstes solle man dann nach einem Versorger suchen, der zu einem passt. Zu diesem Zweck böten sich die Preisvergleichportale an. Hier solle man aber nicht blind den günstigsten Anbieter wählen, sondern genauer hinsehen. Denn oft kämen die günstigen Preise nur durch Bonuszahlungen zustande, die meist an sehr enge Bedingungen geknüpft seien. „Aus Gründen der Preistansparenz haben wir uns daher dazu entschlossen, keine Bonustarife anzubieten,“ stellt Münzel klar – „auch wenn wir dafür nicht immer ganz oben in jeder Preisvergleichsliste stehen.“

Vorsicht sei auch bei Pakettarifen geboten. Hier nimmt man ein festes kWh pro Jahr ab. Nicht verbrauchter Strom wird aber in der Regel nicht erstattet, der Mehrverbrauch sei entsprechend teuer. „Wenn Sie nicht ganz genau absehen können, wieviel Sie verbrauchen, entscheiden Sie sich besser für einen normalen Tarif.“ meint der Energiexperte dazu.

Schließlich warnt er vor Tarifen, bei denen man langfristig Vorauskasse leisten muss, denn komme es zu Problemen, laufe man womöglich seinem zuviel gezahlten Geld hinterher. Und auch auf die Mindestvertragslaufzeit, Kündigungsfristen und eventuelle Preisgarantien solle man achten. „Besonders wichtig finde ich es aber, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und die Verbraucher-Bewertungen und Erfahrungen über Ihren Favoriten durchzulesen.“ rät der ENSTROGA Pressesprecher weiter. „Dann kommt es beim Stromanbieterwechsel zu keinen bösen Überraschungen. Aber wenn Sie direkt zur ENSTROGA wechseln, gibt es die ganz sicher nicht.“ fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.