Prokon Strom

Prokon ist erst Anfang 2013 unter die Stromanbieter gegangen und wirbt in der Wechselperiode 2013 sehr intensiv.

Bekannt wurde das Unternehmen zunächst an sich als Betreiber von Windkraftanlagen, Biokraftwerken und Hersteller ökologischer Brennstoffe. Finanziert wurde es über den grauen Kapitalmarkt.

Das Unternehmen ging in die Insolvenz, wurde saniert und firmiert jetzt als PROKON Regenerative Energien eG.

Newsarchiv zu Prokon Strom

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2 comments

  1. Rudi Schulze

    Nachdem ich mehrmals den Stromanbieter gewechselt habe, immer auf der Suche nach dem günstigsten Tarif, habe ich mich im Mai 2013 an Prokon gebunden. Das Konzept hatte mir gefallen (Windenergie) und die Konditionen waren auch zusagend (Arbeitspreis: 24,9 Cent/kWh, Grundpreis: 6,00 €/Monat, keine Vorkasse, kurze Kündigungszeiten usw.). Auch die Kommunikation mit den zuständigen Mitarbeitern von Prokon wies auf Kompetenz und Kooperation hin.
    Trotz der Insolvenz von Prokon erfolgte eine durchgängige Belieferung mit Prokonstrom, regelmäßig wurde über den Stand im „Machtpoker“ unterrichtet und das Wichtigste für mich – die Konditionen haben sich seit Mai 2013 nicht verändert.

    • Heinrich Sommerfeld

      Kann ich bestätigen.

      Ich bin seit 2013 bei Prokon Stromkunde.

      Als ich bei Prokon Stromkunde geworden war, bekam ich auch diese typische Werbung mich finanziell am Unternehmen zu beteiligen. Dazu hatte ich aber keine Lust und hatte es deshalb auch unterlassen. Der Preisnachlaß für die Stromlieferung der Leute, die sich auch finanziell beteiligt hatten, war einfach viel zu gering und die damals versprochene Rendite hatte ich für zu hoch gehalten.

      Ich war also einfacher Stromkunde geblieben.

      Ich habe also einen monatlichen Grundpreis von 6 EURO und einen Arbeitspreis von 24,90 Ct/kWh. Dieser Arbeitspreis wurde mir auf Nachfrage auch für 2016 bestätigt, obwohl Neukunden offensichtlich inzwischen einen Arbeitspreis von 25,90 Ct/kWh zahlen müssen. Der Grundpreis liegt aber immer noch bei 6 EURO im Monat (72 EURO im Jahr).

      Ich war erst von E.ON zu den Stadtwerken Magdeburg gewechselt. Als meine Sparkasse die Software für die Sparkassenterminals gewechselt bzw. upgegradet hatte, war irgendwie nicht mehr die Funktion für das Ende meines Dauerauftrages zu finden. Trotzdem hatte der Dauerauftrag für die Stadtwerke Magdeburg zum vorher eingegebenen Termin wirklich geendet. Einen Monat war deshalb mein Versäumnis unbemerkt gebleiben und schon forderten die Stadtwerke Magdeburg von mir eine Strafzahlung (ich hatte damals SWM-Sparstrom ohne die Online-Komponente – ich wohne auf dem Land in der Nähe von Magdeburg).

      Darauf suchte ich noch mal neu, wobei ich mich nur mit Anbietern beschäftigte, die, wie die Stadtwerke, ordentlich den Grundpreis und den Arbeitspreis ausgewiesen hatten. Angebote mit großen Boniversprechen hatte ich gleich aussortiert. So war ich bei Prokonstrom gelandet. Ich war auch davon beeindruckt, dass sie die Sache mit dem „Stromsee“ so gut verstanden hatten, weil dadurch jedem klar wird, dass der Strom, der aus der eigenen Steckdose kommt, immer ein Strommix verschiedener Primärenergieträger sein wird. Deshalb gibt es ja auch keinen speziellen Ökostrom bei Prokon, weil der Mehrpreis für Ökostrom eher Preisbetrug am Kunden ist. Ich bin also nicht einfach nur wegen der Windenergie bei Prokon gelandet.

      Ich konnte aber feststellen, dass der zu entrichtende Preis sogar unter dem SWM-Sparstrom mit Online-Komponente der Stadtwerke Magdeburg lag. Deshalb bin ich Kunde bei Prokon geblieben.

      Während der Insolvenzzeit von Prokon gab es für mich als Stomkunde nicht die geringsten Probleme. Auch die erforderliche Kommunikation wegen der Stromabrechnungen war immer ok. Ich muss das Geld auch nicht einziehen lassen sondern kann mit einem selbst beauftragten Dauerauftrag meines Geldinstitutes arbeiten, den ich dort einfach am Terminal erstellt habe.

      Bei zu billigen Angeboten sollte man immer vorsichtig sein. Die Bonusjagd kann nämlich auch nach hinten losgehen. Gegenüber E.ON spare ich rund 40 bis 50 EURO pro Jahr ein, was bei rund 1.000 kWh auch nicht unbedingt der Brüller ist. Aber besser als nichts ist es schon.

      Man muss ja wissen (kann man im Internet recherchieren), dass die Strompreise seit der Liberalisierung nicht gefallen sonder eher nicht gerade unbedeutend gestiegen sind. Mit Prokon konnte ich den Anstieg, dem ich z. B. bei E.ON ausgesetzt war, wenigsten etwas dämpfen.

      Ende der Durchsage zu diesem Stromanbieter.

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