Kategorie: B2B

Die revolutionäre Software wM-Bus-Recorder als Universalwerkzeug für Energieberater

Der wM-Bus-Recorder der Firma OnTimeLine nutzt das Open Metering System (OMR) für die Visualisierung und Langzeitarchivierung von Energieverbrauch, Umwelt- und Klima-Daten und anderen Messwerten.

Völlig herstellerunabhängig zeigt die neue Software wM-Bus-Recorder, was Sensoren senden. Sofort wird sichtbar, was verschlüsselt und was unverschlüsselt gesendet wird. Aufzeichnen lassen sich z.B. der Verbrauch von Strom, Wasser, Wärmemenge, Gas sowie Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten über Monate und Jahre mit hoher zeitlicher Auflösung von 10 Sekunden.

Einfachste Handhabung:

Alle empfangbaren Sensoren werden völlig automatisiert erkannt, parametriert und dargestellt. Da im wireless M-Bus-Funkprotokoll auch die physikalischen Einheiten sowie der Messumfang enthalten sind, zeigt der wM-Bus-Recorder ohne einen Tastendruck die eingehenden Messwerte in verständlicher Form.

Ungewöhnlich große Reichweite gegenüber allen anderen funkbasierenden Systemen:
Der unschlagbare Vorteil des wireless M-Bus-Systems ist die Plug- and Play-Funktionalität ohne jegliche Kabelverbindung mit bis zu über 500 m Reichweite, also mit genügend Reserve durch Wände und Decken. Einfach die batteriebetriebenen Sensoren in verschiedenen Räumen platziert und ein vollständiges Messwert-Erfassungssystem ist startbereit.

Der wM-Bus-Recorder ist somit insbesondere für mobile Messungen geeignet, da alle gesendeten Messwerte innerhalb kürzester Zeit ohne jegliche Konfiguration visualisiert und aufgezeichnet werden.

Zukunftssicher:

Da der wireless M-Bus (EN 13757-4) europaweit standardisiert und in der Liegenschaftsverwaltung und Messtechnik sehr weit verbreitet ist, besteht auch über Jahrzehnte Nachkauf-Sicherheit. Die optional angewandte Verschlüsselungstechnik ist BSI konform, da Modus 5 und Modus 7 im wM-Bus-Recorder implementiert sind.

Übersichtlich:

Unterschiedliche Visualisierungsformen liefern auf einen Blick alle relevanten Informationen über den Verlauf und Ist-Zustand von Messwerten.

Fehlertolerant:

Außerhalb der Reichweite liegende Sensoren werden gesondert markiert – die Empfangsfeldstärke wird fortlaufend angezeigt.

Optional über das Netzwerk/Internet einsetzbar:

Der USB-Funkempfänger lässt sich über USB-LAN-Adapter auch über große Entfernungen nutzen. Messwerte aus Liegenschaften mit Netzwerkanbindung lassen sich kostengünstig fernauslesen.

Einige Beispiele:

  • Easymeter Drehstromzähler Q3D: Zählerstand und Wirkleistung aller 3 Phasen und die Empfangsfeldstärke
  • Weptech Raumsensor: Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie die Empfangsfeldstärke
  • Zenner Wärmemengenzähler: Momentanwerte für Durchfluss und Leistung, Vor- und Rücklauftemperatur, Zählerstände der durchgesetzten Energie und des Volumens sowie die Empfangsfeldstärke

Der wireless M-Bus-Recorder ist für 189,00 Euro bei OnTimeLine erhältlich.

Energieeffiziente Beleuchtung für die Industrie

Energieeffizienz ist eine der tragenden Säulen der Energie- und Klimapolitik in Deutschland und Europa. Steigende Energiepreise und veraltete Anlagen regen dabei gerade Industrie- und Handelsunternehmen zum Umdenken an, schließlich lassen sich hier gewaltige Einsparpotenziale erzielen. Was viele nicht wissen: Allein in der Beleuchtung können Unternehmen bis zu 40 Prozent der Stromkosten sparen, wenn sie ineffiziente Beleuchtungssysteme von Industrieanlagen und Verwaltungsgebäuden modernisieren.

Energiepreise steigen, Rohstoffe werden immer knapper: Die Energiewende stellt vor allem Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen im intelligenten Umgang mit Energie. Eine tragende Rolle spielt dabei die Beleuchtung. Der Einsatz von effizienter Lichttechnik birgt Einsparpotentiale, die sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schonen: Schätzungsweise 8 Mio. Tonnen CO2 und 2,2 Milliarden Euro lassen sich laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey pro Jahr in der EU durch energieeffiziente LED-Lösungen allein im Industriebereich einsparen. Grund genug also, auf moderne Beleuchtungskonzepte umzustellen: Sie sparen Kosten durch kurze Amortisationszeiten, schützen die Umwelt und erhöhen gleichzeitig die Beleuchtungsqualität.

Effiziente Beleuchtung unter Extrembedingungen

Allen voran steht die LED-Technologie, die den hohen Ansprüchen industrieller Beleuchtung gerecht wird und dabei besonders effizienten Einsatz zeigt – selbst unter härtesten Bedingungen. In der Industrie müssen Leuchten oft hoher Luftfeuchtigkeit, extremen Temperaturen und starker Staub- und Schmutzbelastung trotzen und dabei einwandfreie Leistungen erbringen. Zudem müssen sie unterschiedlichsten Ansprüchen von Produktions- und Lagerhallen, über Flure bis hin zu Büroräumen gerecht werden und absolut zuverlässig sein, um Arbeitssicherheit und optimale Produktionsbedingungen zu garantieren. Dank hoher Schutzart eignen sich moderne LED-Industrieleuchten von TRILUX sowohl für hohe als auch niedrige Temperaturen und sind widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Staub. Durch ihre lange Lebensdauer von durchschnittlich 50.000 Stunden mit einem garantierten Lichtstrom halten sie die Wartungs- und Instandhaltungskosten – und damit auch die Störung von Produktionsprozessen – minimal.

Zudem lassen sich die TRILUX LED-Leuchten mit integrierten Präsenzmeldern kombinieren, um zusätzliches Einsparpotenzial zu garantieren. So fließt Strom nur dann, wenn er auch wirklich gebraucht wird. Ein Maximum an Energieeinsparung lässt sich durch die Nutzung des Tageslichtes erzielen. Je nachdem wie viel natürliches Licht, abhängig von der Tageszeit, zur Verfügung steht, steuern Sensoren das Kunstlicht automatisch, um das gewünschte Beleuchtungsniveau zu erreichen. So lassen sich bis zu 55 Prozent zusätzlich durch intelligentes Lichtmanagement einsparen.

Optimales Licht für jeden Bedarf

Ein weiterer Vorteil der LED ist die hohe Beleuchtungsqualität, von der vor allem Mitarbeiter profitieren: Eine optimale Ausleuchtung von hohen Lagerhallen, tiefen Regalen oder langen Fluren ermöglicht ein sicheres Arbeiten und steigert das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Neben seiner Unterstützung der Sehaufgabe kann Licht aber auch Auswirkung auf die Psyche und den Biorhythmus des Menschen haben. Ein gezielter Einsatz von Beleuchtungsstärken und Lichtfarben taktet langfristig den circadianen Rhythmus und wirkt sich somit positiv auf die Gesundheit aus. Dies kommt Industrieunternehmen besonders bei Nachtschicht-Betrieb zugute, wenn die Mitarbeiter mit einem unnatürlichen Tag-Nacht-Rhythmus konfrontiert werden. Eine hohe Beleuchtungsstärke wirkt dabei nicht nur aktivierend, sondern kann auch die Leistungsbereitschaft und Konzentration steigern.

Konferenz netconomica: Netzausbau für die Energiewende

Bonn, 17. April 2013 – „Der Energiesektor ist einer der derzeit dynamischsten Sektoren. Hybridnetze sind in Zeiten des starken Zuwachses an Erneuerbaren Energien eine Option, über die es nachzudenken gilt“. Mit dieser Feststellung hat Dr. Karl-Heinz Neumann, Geschäftsführer des WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH, heute die Infrastrukturkonferenz netconomica in Bonn eröffnet. Die Konferenz hatte zum Ziel, die Möglichkeiten von Hybridnetzen zu diskutieren und damit verbundene Chancen und Herausforderungen aufzuzeigen. Ein Fokus lag auf dem Aspekt, inwieweit das regulatorische Umfeld auf Hybridnetze vorbereitet ist.

Das WIK adressiert anlässlich der jährlich stattfindenden netconomica aktuelle Fragen auf leitungsgebundenen Infrastrukturmärkten. Auch dieses Jahr konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden. Neben Akteuren aus der Energiewirtschaft trugen Experten aus der Wissenschaft ihre Ideen und Konzepte zum Thema „Hybridnetze: Baustein der Energiewende“ vor.

Kopplung der Infrastrukturen

Johannes Dasenbrock vom Fraunhofer IWES in Kassel gab zunächst einen umfassenden Überblick über Stand und Perspektiven von Hybridnetzen und ordnete sie in das derzeitige Energiesystem ein. Ein Hybridnetz koppelt zwei oder mehrere Infrastrukturen (Strom-, Wärme, Gasnetze), deren Zusammenspiel höhere Potenziale bietet als der getrennte Betrieb der Einzelsysteme, so sein Ductus. Dr. Sebastian Lehnhoff, Juniorprofessor für Energieinformatik an der Universität in Oldenburg und Vorstand im FuE-Bereich Energie am OFFIS – Institut für Informatik, stellte in seinem anschließenden Vortrag dar, welche Möglichkeiten die Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verfügung stellen, um die einzelnen Infrastrukturen intelligent miteinander zu verknüpfen.

Praxisbeispiele versprechen vielfältige Möglichkeiten

Ulrich Schmack von der MicrobEnergy GmbH und Dr. Andreas Schnauß von der Vattenfall Europe Wärme AG erläuterten, wie hybride Erzeugungs- und Speicherformen in der Praxis aussehen können. Neben verbesserten Verfahren bei der Power-to-Gas Technologie kann Strom nach entsprechender Umwandlung auch in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Dr. Werner Dub, Mitglied des Vorstands der MVV Energie in Mannheim, begann seinen Vortrag mit der Aussage: „Wir müssen Energie neu denken!“ und adressierte Relevanz und Chancen des Themas Hybridnetze für das tägliche Geschäft eines Energieversorgers.

In der abschließenden Podiumsdiskussion debattierten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Bundesnetzagentur unter dem Titel „Hybridnetze – Modetrend oder Notwendigkeit?“ über Chancen und Rahmendbedingungen für Hybridnetze. Dabei ging es insbesondere um die Frage, welchen Beitrag Hybridnetze zur Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit der Energiewende zu leisten imstande sind. Auch wurde über die nächsten Schritte zur Verwirklichung von Hybridnetzen diskutiert.

Weiterer Forschungsbedarf

Dr. Andrea Schweinsberg, Abteilungsleiterin der Abteilung Energiemärkte und Energieregulierung des WIK resümierte: „Uns ist es mit der netconomica 2013 gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Diskussion der möglichen Rolle von Hybridnetzen zur Umsetzung der Energiewende zu leisten. Die Konferenz hat gezeigt, dass stabile Rahmenbedingungen notwendig sind, in vielen Bereichen aber noch FuE-Bedarf besteht.“
Weitere Informationen zur Konferenz stehen auf der Konferenzhomepage www.netconomica.de zum Download zur Verfügung.