AG Vaihingen an der Enz: Bonusanspruch nur bei rein privater Nutzung der Verbrauchsstelle

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Zwischen Verbrauchern und Stromlieferanten gibt es immer wieder Streit um Bonusauszahlungen. Der Hintergrund: in vielen Tarifen ist durch die AGB bestimmt, dass ein Neukundenbonus nur ausgezahlt wird, wenn die Verbrauchsstelle auch rein privat genutzt wird.

Stellt der Stromanbieter fest, dass die Verbrauchsstelle auch gewerblich genutzt wird, wird unter Hinweis darauf oftmals die Bonusauszahlung verweigert.

Durchaus zu Recht, wie das Amtsgericht Vaihingen an der Enz meint (Aktenzeichen I C27/16).

Im vorliegenden Fall hatte der Kunden an der Adresse seines Privathauses auch seine GmbH gemeldet – auch wenn die Geschäftstätigkeit eigentlich an einem ganz anderen Ort ausgeübt wurde.

Dass aber der Sitz und auch ein Briefkasten der GmbH an der gleichen Adresse sei, führe dazu, dass die Verbrauchstelle eben nicht rein privat genutzt werde.

Da die rein private Nutzung laut den AGB des Stromanbieters aber Voraussetzung für die Auszahlung des Neukundenbonus sei, sei es auch rechtens, die Auszahlung desselben zu verweigern.

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