Schlichtungsstelle Energie reicht Klage gegen Sparenergie GmbH und BürgerGas GmbH ein

Berlin, 23. Februar – Die Schlichtungsstelle Energie hat Klage gegen die Sparenergie GmbH aus Dresden und die BürgerGas GmbH aus Gründau vor dem Landgericht Berlin eingereicht. Beide Unternehmen kommen der Zahlung der Fallpauschalen für die durchgeführten Schlichtungsverfahren der Energieversorger nicht nach. Die Schlichtungsstelle sieht sich zu der Klageerhebung gezwungen, da eine Zahlungsbereitschaft der Unternehmen nicht erkennbar ist. Die Bundesnetzagentur wurde ebenfalls informiert.

„Die gesetzgeberische Entscheidung ist eindeutig und wurde bereits mehrfach gerichtlich bestätigt: Die Energieversorgungsunternehmen tragen die Schlichtungskosten der Beschwerden ihrer Kunden. Dies gilt auch für die Firmen Sparenergie GmbH und BürgerGas GmbH.“, sagte Thomas Kunde, Geschäftsführer der Schlichtungsstelle Energie, heute in Berlin. Zuletzt hatten das Oberlandesgericht Köln und das Landgericht Düsseldorf die Fallpauschalen der Schlichtungsstelle bestätigt. „Die Kostentragungspflicht der Unternehmen ist ein integraler Bestandteil der Schlichtungsstelle und des Schlichtungsverfahrens. Sie gehört damit zu den wesentlichen Voraussetzungen, um den Verbrauchern eine außergerichtliche Streitbeilegung zu ermöglichen und langwierige und kostenintensive Gerichtsverfahren zu vermeiden. Es kann nicht sein, dass einzelne Unternehmen sich ihrer gesetzlichen Verpflichtung entziehen, während sich nahezu alle anderen Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben halten“, so Kunde.

Nach den Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes kann die Schlichtungsstelle Energie von den beteiligten Unternehmen ein Entgelt für durchgeführte Schlichtungsverfahren erheben (§ 111b Absatz 6 EnWG). Dies geschieht in der Praxis durch die verursachungsgerechte Erhebung der so genannten Fallpauschalen, die je nach Art und Umfang der Schlichtung in der Regel zwischen 100 und 450 EUR betragen. Grundlage für die Erhebung dieser Fallpauschalen ist die Kostenordnung der Schlichtungsstelle. Die Erhebung der Fallpauschalen durch die Schlichtungsstelle Energie wurde dem Grunde und der Höhe nach bereits von den Landgerichten Berlin, Düsseldorf und Köln sowie dem Oberlandesgericht Köln bestätigt.

Die Schlichtungsstelle ist seit dem 1. November 2011 tätig und hat sich zu einer bei Verbrauchern und den Energieversorgungsunternehmen anerkannten Institution entwickelt. „Erfreulich ist, dass wir die weit überwiegende Anzahl der Schlichtungsverfahren einvernehmlich zur Zufriedenheit von Unternehmen und Verbraucher beenden können. Dies belegt, dass sich die Schlichtung in der Energiewirtschaft etabliert hat.“, so Kunde.

In 2015 gingen die Schlichtungsanträge spürbar zurück und haben sich seitdem bei rund 5.000 Verbraucheranträgen im Kalenderjahr stabilisiert. Dies zeigt den Erfolg des Instrumentes der Schlichtung und auch der Schlichtungsstelle Energie. Die Energieversorger haben sich auf die Schlichtung eingestellt und punktuell spürbar in ihr unternehmensinternes Beschwerdemanagement investiert. Davon profitieren Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. So gelingt es, langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was ist die Schlichtungsstelle Energie?

Die Schlichtungsstelle Energie ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz als zentrale Schlichtungsstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Energieversorgungsunternehmen und Verbrauchern anerkannt.

Jeder Verbraucher kann nach ergebnisloser Beschwerde beim Energieversorgungsunternehmen die Schlichtungsstelle Energie anrufen und die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens beantragen (§ 111b EnWG). Das Unternehmen ist verpflichtet, an dem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Das Schlichtungsverfahren ist für private Verbraucher kostenfrei. Die Schlichtungsstelle Energie bietet Verbrauchern und Energieversorgungsunternehmen ein modernes, transparentes, einfaches und kostengünstiges Verfahren zur Lösung individueller Beschwerdefälle. Private Haushaltskunden können sich beispielsweise mit Anliegen zum Wechsel des Erdgas- oder Stromversorgers, zur Höhe von Bonus- und Abschlagszahlungen oder bei einer strittigen Ermittlung der verbrauchten Energiemenge an die Schlichtungsstelle wenden.

Der unabhängige und neutrale Ombudsmann der Schlichtungsstelle prüft, ob eine Beschwerde zur Schlichtung angenommen werden kann. Kommt es zu einem Schlichtungsverfahren, werden die Standpunkte aller Beteiligten intensiv abgewogen und anschließend ein Einigungsvorschlag oder eine Schlichtungsempfehlung abgegeben, die zwischen den Beteiligten vermitteln soll.

Das Verfahren beginnt mit dem Antrag auf Durchführung der Schlichtung. Dazu sollte das Beschwerdeformular verwandt werden, dass auf der Homepage – www.schlichtungsstelle-energie.de – zur Verfügung steht. In diesem Formular kann der Verbraucher alle notwendigen Informationen eintragen und Unterlagen anfügen. Dies vereinfacht und beschleunigt die Bearbeitung. Der Schlichtungsantrag kann aber auch per Fax oder postalisch gestellt werden. Dafür steht ebenfalls ein Beschwerdeformular auf der Website zum Download bereit.

Veröffentlicht unter Service | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Günstiges & faires Gas von STROGON: Ein Wechsel des Gasanbieters lohnt sich

Diese Preseemitteilung wurde uns von der STROGON GmbH zur Verfügung gestellt.

Bonn, 16. Oktober 2017 – Beim Strom hat es sich schon durchgesetzt, die Mehrheit der Gasverbraucher tut sich aber noch schwer: Die Rede ist vom Wechsel zu einem günstigen Anbieter. Fakt ist, dass Haushalte, die einen Gasanschluss besitzen, mit einem günstigen passgenauen Tarif bis zu 300 Euro Energiekosten im Jahr sparen können. In der neuesten Untersuchung der Gastarife in den 100 größten deutschen Städten durch die „WirtschaftsWoche“ (WiWo) in Kooperation mit dem Vergleichsportal Verivox landet die STROGON GmbH in puncto Preis & Fairness ganz weit oben auf dem Siegertreppchen.

Der Wechsel zu einem neuen Gasanbieter wird von vielen Verbrauchern immer noch als kompliziert empfunden, zu viele Energieversorger tummeln sich mit ihren Angeboten auf dem Markt und es lässt sich für viele nur schwer durchschauen, welcher der Passende ist. So bleiben 78 Prozent der deutschen Gaskunden bei ihrem lokalen Anbieter, 24 Prozent der Gashaushalte werden sogar durch den Grundversorgungstarif beliefert – dies ist in der Regel meistens ein sehr teurer oder sogar der teuerste Tarif am Wohnort. Die Gründe davor können vielfältig sein: Möglicherweise ist es die wenig transparente Preispolitik, die komplizierten Vertragsklauseln oder es fehlt schlicht an der Absprache zwischen Mieter und Vermieter, falls der Gaszähler sich außerhalb der Wohnung befindet. Diese Unsicherheiten der Verbraucher sind Jahr für Jahr in den Statistiken ablesbar. Viele Strom- sowie Gaskunden agieren hier noch nicht sicher – dabei bieten die zahlreichen thematisch relevanten Rankings und Studien gute Anhaltspunkte für die Wahl des passenden Gastarifs.

Gas ganz fair

Das aktuelle Ranking des Magazins WirtschaftsWoche in Kooperation mit dem Vergleichsportal Verivox beleuchtet insgesamt 900 Gasanbieter und ihre Tarife auf Tarifkonditionen und Preis gleichermaßen. Dabei zeigt sich ganz klar: der Wechsel des Gasanbieters kann sich ebenso rentieren wie der Wechsel des Stromanbieters. Das Ranking zeigt die fairsten und günstigsten Tarife in den Kategorien „Normalgas mit Bonus“, „Normalgas ohne Bonus“ sowie „Biogas ohne Bonus“. In der WiWo-Verivox-Studie wurden zudem nur solche Tarife und Anbieter berücksichtigt, die in ihrer Preisgestaltung und in ihren Vertragskonditionen transparent sind. Das heißt: Nur Tarife ohne Vorkasse oder Kaution, maximal 1 Jahr Vertragslaufzeit und mindestens 1 Jahr eine Garantie auf die nicht staatlichen Bestandteile des Gaspreises.

STROGON auf den Siegertreppchen

So kann ein 2-Personen-Haushalt mit einer 100 m2 großen Wohnung und dem „Gas Flexibel Plus“-Tarif der STROGON GmbH durchschnittlich pro Jahr 287 Euro an Energiekosten einsparen. Mit dieser Ersparnis liegt STROGON ganz weit vorn im Ranking um den empfehlenswertesten Gas-Tarif ohne Bonus. „Gas Flexibel Plus“ bietet den Kunden eine große Flexibilität und Transparenz und so können selbst unsichere und wechselunwillige Kunden mit „Gas Flexibel Plus“ einen Tarif mit entsprechender Zuverlässigkeit aber ohne lange Bindung wählen. Wer als Interessent eine umfassende Beratung möchte, der wendet sich die extra dafür eingerichtete Service-Nummer unter der 0228 – 929 535 77 (Montag bis Freitag 9:00 bis 20:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 17:00 Uhr) oder verschafft sich mit dem Tarifberater(https://strogon.de/tarifberater/) auf der STROGON-Homepage einen schnellen Überblick über die Tarife.

 

Veröffentlicht unter Produkte | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar